Mit der Ragweedblüte steht die nächste Pollensaison vor der Tür. Das Unkraut wird laut Prognose des Österreichischen Polleninformationsdienstes ab Ende August für starke Belastungen sorgen. Der Grund: Das feuchte und warme Wetter der vergangenen Wochen hat zu einem enormen Blütenstand geführt.
Seit einigen Jahren zeichnet sich ein deutlicher Trend ab: Die Pollensaison beginnt zunehmend früher und endet später. Mancherorts ist der Blütenstaub von Pflanzen, der immer mehr Menschen Probleme bereitet, inzwischen fast über das ganze Jahr hinweg messbar – 2023 gab es an 330 Tagen nachweisbaren Pollenflug.
Hasel und Erle, Esche und Birke legten Frühstart hin
Auch in diesem Jahr erwachten Hasel und Erle – gemessen am langjährigen Mittel – zwei bis drei Wochen früher aus ihrem „Winterschlaf“. Esche und Birke legten einen rekordverdächtigen Frühstart hin und die Gräsersaison begann im Osten Österreichs statt Anfang Mai bereits im April.
Anfang der Vorwoche habe eine erste Welle an Ragweed-Pollen den Osten und Südosten Österreichs erreicht – auch das ist deutlich früher als üblich. Der Blütenstaub des Unkrauts wurde in rauer Menge aus Ungarn und Slowenien nach Wien, Niederösterreich, in das Burgenland, in die Steiermark und in Teile Kärntens geweht
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