Aufgeschlitzte Zelte, zahlreiche Insektenstiche: Polizisten und Sanitäter sind beim Frequency-Festival in St. Pölten zunehmend gefordert. Gesamt gesehen verlief aber auch der zweite Tag ohne gröbere Vorkommnisse.
Nicht nur heiße Rhythmen, auch Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke heizten den Festivalbesuchern am Frequency in St. Pölten gehörig ein. Neben hitzebedingten Kreislaufproblemen machten dem Partyvolk vor allem Insektenstiche zu schaffen. Bisher wurden vom Roten Kreuz 112 Fälle verzeichnet. Die Rettungskräfte mahnen zur Vorsicht.
Denn allergische Reaktionen können gefährlich werden: „Achtet auf Wespen, wenn ihr Getränke zu euch nehmt. Ein Stich im Mundbereich kann dramatische Folgen haben“, warnt Martin Drachsler, Leiter des Hauptstützpunktes, davor, Speisen und Getränke offen stehenzulassen.
Aufgrund der Hitze sollten genug antialkoholische Getränke konsumiert und eine Kopfbedeckung getragen werden.
Martin Drachsler, Rotes Kreuz
Auch Tag 2 des Festivals verlief aus Sicht der Einsatzkräfte ohne gröbere Ereignisse: Bis Donnerstagnachmittag galt es für die Sanitäter 746 Personen zu versorgen, 24 Patienten mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Die Exekutive war am Donnerstag aufgrund mehrerer Diebstähle sowie Anzeigen wegen Körperverletzung schon etwas mehr gefordert. In der Nacht auf Freitag wurden einige Zelte aufgeschlitzt und Wertgegenstände entwendet.
Auch etliche Handys wurden gestohlen. Laut Stadtpolizeikommandant Franz Bäuchler dürfte hier eine Bande am Werk gewesen sein. Die Täter nutzten offenbar die ausgelassene Partystimmung am Festival-Areal aus.
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