Während die Flachgauer Feuerwehren Dienstagabend zu vielen Unwettereinsätzen ausrückten, waren am Wolfgangsee noch Bootsfahrer unterwegs. Um 22.40 Uhr setzten sie einen Notruf ab, weil sie ihr Boot nicht mehr manövrieren konnten.
In Seenot geriet am stürmischen Dienstag ein Elektroboot am Wolfgangsee. Um 22.40 Uhr erreichte die Wasserrettung ein Notruf eines deutschen Bootsführers. Der 62-Jährige konnte das Boot nicht mehr manövrieren. Der Motor war ausgefallen, das Boot auf der Fahrt von St. Wolfgang nach St. Gilgen in einen Sturm geraten.
Durch den Ausfall des E-Motors trieb es mit fünf Personen an Bord hilflos etwa 200 Meter vor der Anlegestelle in St. Gilgen in rauer See. Zufällig wurde das Boot in die Nähe einer Boje des Jachtclub St. Gilgen getrieben.
Der Deutsche konnte das Boot an einer Boje festmachen und einen Notruf abzusetzen. Die Rettungskräfte waren rasch am Einsatzort und konnten die Besatzung sicher an Land bringen. Im Einsatz waren die Wasserrettung St. Gilgen und St. Wolfgang sowie die Freiwillige Feuerwehr St. Gilgen mit insgesamt 37 Einsatzkräften.
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