Die Unwetterserie setzte sich am Dienstagabend fort. Anders als in der Nacht davor waren diesmal besonders viele Gemeinden im Flachgau von den Folgen betroffen. Rund 700 Feuerwehrleute rückten aus.
Starkregen und heftige Windböen verursachten Dienstagabend Schäden an insgesamt 84 Einsatzorten. 29 Feuerwehren waren mit 705 Einsatzkräften in fünf Bezirken im Einsatz, so die Bilanz der Landeswarnzentrale. Am stärksten trafen die Unwetter den Flachgau. Gleich 20 Gemeinden waren betroffen.
Bei den meisten Einsätzen waren umgestürzte Bäume wegzuräumen. Zahlreiche Keller mussten ausgepumpt werden. In Hallwang schlug ein Blitz in ein Hausdach ein, es wurde beschädigt. Die Feuerwehren Seekirchen und Hallwang sicherten das Dach. Zu einem Brandeinsatz wurden die Einsatzkräfte nach Elsbethen alarmiert. Überflutungen gab es unter anderem in Faistenau, Hof, Obertrum und Seekirchen.
In Abtenau ging eine Mure ab. In Kuchl brannte ein Trafo wegen eines Blitzeinschlags. Zum Kellerauspumpen wurden die Feuerwehrleute in Kaprun und Piesendorf gerufen. Auch in St. Johann und in Großarl gab es Einsätze. Verschont blieb nur der Lungau.
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