Die Serie an Droh-Mails geht weiter. Im Visier sind dabei nun Familienväter und ältere Herren. Über 1000 Euro wurden von einem älteren Herrn aus dem Bezirk Oberpullendorf gefordert.
Dieser Sommer ist „heiß“, allerdings im bösen Sinne: Erpresser hatten es zuerst, wie berichtet, auf junge Männer auf der Plattform Instagram abgesehen, um ihnen mit Sex-Fotos viel Geld aus der Tasche zu ziehen. So wie im Fall eines 17-Jährigen.
Geld oder Nacktfotos
Dem Burgenländer wurde angedroht, anstößige Nacktbilder von ihm und obszöne Aufnahmen im Internet zu veröffentlichen, falls er sich weigert, hunderte Euro an den Täter zu schicken. Das Opfer meldete den Vorfall, die Polizei ermittelt.
Über 1000 Euro gefordert
Mittlerweile sind Familienväter und ältere Herren dem Psycho-Terror von Erpressern ausgesetzt. Ähnlich wie bei der Instagram-Masche zwingen die Täter mittels E-Mail den Empfängern die Zahlung von „Schweigegeld“ auf. In der aktenkundigen Causa eines 69-jährigen Mannes im Bezirk Oberpullendorf forderten die Kriminellen 1200 Euro ein.
Falls ich den Betrag online nicht überweise, drohten die Unbekannten, anrüchige Sex-Fotos, pornografische Videos und ,schmutzige Geheimnisse’ von mir ins Netz zu stellen.
Der Betroffene
Väter nicht verschont
Anzeige! Laut Ermittlern tappen immer wieder Opfer in die Falle und zahlen das Erpressergeld aus Scham und der Angst, Ärger zu bekommen. Von diesen kriminellen Methoden bleiben Familienväter nicht verschont, wie Cyber-Fahnder aus der Berufspraxis wissen.
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