Öffnung im November

Arlbergtunnel: Bei Sanierung läuft alles nach Plan

Tirol
06.08.2024 14:43
Porträt von Tiroler Krone
Von Tiroler Krone

Die Sanierung des Arlberg-Straßentunnels zwischen Tirol und Vorarlberg wird laut Asfinag wie geplant im November abgeschlossen sein. „Aus aktueller Sicht hält der Zeit- und Kostenplan“, sagte Geschäftsführer Andreas Fromm am Dienstag.

75 Millionen Euro werden in diese Sanierungsphase investiert, insgesamt fließen 100 Millionen Euro in das „Sicherheits- und Serviceupgrade“. In den kommenden Jahren soll es „keine weiteren langen Sperren“ benötigen.

Verkehrsfreigabe am 22. November soll halten
Zur Sanierung wurde der Tunnel bereits von April bis Oktober 2023 gesperrt. Auch heuer war eine Totalsperre seit 15. April nötig. Die Verkehrsfreigabe für den 14 Kilometer langen Straßentunnel soll am 22. November erfolgen.

Neben der Erneuerung der Fahrbahn und der Tunnelbeschichtung wird bei St. Jakob am Arlberg eine neue Mautstelle errichtet. Diese sei „nachhaltig“ gestaltet und werde „moderne Arbeitsplätze“ bieten. In die Modernisierung werden 30,5 Millionen Euro investiert.

Die Arbeiten an der Tunnelhauptentwässerung auf einer Länge von über sieben Kilometern würden nun abgeschlossen, hieß es seitens des Autobahnbetreibers zum Status quo. 55.000 Quadratmeter müssten als Vorarbeit für die Betondecke im Tunnel asphaltiert werden. Bordsteine und speziell die Beschichtung von 75.000 Quadratmeter von Wänden und Decken des Tunnels liefen aktuell „auf Hochtouren“.

Umleitung über Arlbergpass
Das Umleitungskonzept sah die Arlbergstraße (L197 bzw. B197) über den Arlbergpass als regionale Ausweichroute vor. Großräumige Ausweichstrecken führen über Rosenheim-München in Deutschland bzw. über Gotthard und San Bernardino in der Schweiz. Lkw dürfen den Arlbergpass nur im Rahmen von Ziel- und Quellverkehr befahren. Der Ausweichverkehr laufe indes „ohne Probleme“, so die Asfinag-Verantwortlichen.

Dennoch gebe es während der Reisezeit vor allem an Wochenenden Verzögerungen aufgrund von Verkehrsüberlastung. Reisende sollten daher mehr Zeit für die Fahrt einplanen.

Der Arlbergtunnel war bei seiner Inbetriebnahme im Jahr 1978 der längste Straßentunnel der Welt. Pro Tag benützen ihn 8000 Fahrzeuge. Seit 2005 wurden laut Asfinag mehr als 300 Millionen Euro in die Sicherheit des Tunnels investiert.

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