Wenig Optimismus zeigen Betriebe bei der jüngsten Konjunkturumfrage. Eine schlechte Wirtschaftslage wird erwartet, Aufträge – vor allem im Ausland – gingen deutlich zurück.
Wenig optimistisch blicken die heimischen Betriebe derzeit in die Zukunft. Das geht aus der Konjunkturumfrage für das zweite Quartal 2024 der Industriellenvereinigung (IV) und der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Burgenland hervor.
Weniger Aufträge
Jeder vierte von den befragten Betrieben, die größtenteils gut oder durchschnittlich gut im Geschäft sind, erwartet eine „schlechte“ Wirtschaftslage in einem halben Jahr. Ähnlich fällt die Bewertung des derzeitigen Auftragsbestandes aus, der meist als „durchschnittlich“ betrachtet wird. Auslandsaufträge gingen merklich zurück.
„Insgesamt ist die Stimmung nicht gut, aber auch nicht wesentlich schlechter, als sie im vorangegangenen Quartal war“, fasst IV-Burgenland Geschäftsführerin Aniko Benkö zusammen. Eine merkbare Verbesserung der Lage sei nicht in Sicht. Die Unternehmen erwarten eher sinkende Verkaufspreise. Versucht wird, den Beschäftigtenstand zu halten.
Kosten senken
Benkö fordert daher, die Unternehmen zu entlasten: „Als Exportnation brauchen wir wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen.“ Es müssten die Steuer- und Abgabenquote als auch die Lohnnebenkosten gesenkt sowie die „wuchernde Bürokratie“ zurückgedrängt werden.
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