Das Verhalten der Kinder dürfte derart auffallend gewesen sein, dass die Mitarbeiter der Jugendwohlfahrt ihre Beobachtungen meldeten. Die Ermittlungen gestalteten sich zunächst äußerst schwierig, da sich die Betroffenen in Schweigen hüllten. Wie die "Tiroler Tageszeitung" berichtete, seien die Untersuchungen aus Mangel an Beweisen beinahe eingestellt worden.
Als die Kinder jedoch in einer betreuten Einrichtung untergebracht wurden, fassten sie Vertrauen und schilderten den Betreuern, was sich jahrelang innerhalb der Familie abgespielt haben dürfte. Der Vater wurde daraufhin festgenommen.
Im Zuge der Ermittlungen und einer damit verbundenen Hausdurchsuchung stellten die Beamten zudem mehrere Datenträger sicher. Ob sich auf diesen Beweise für die schweren Anschuldigungen verbergen, ist bislang noch unklar. Die Auswertung der Daten dauert noch an.
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