Weil er laut eigenen Angaben Freunden auf der anderen Fahrbahnseite bei einer Panne helfen wollte, wendete am Dienstag ein Deutscher (25) mit seinem Motorrad mitten im Tauerntunnel, fuhr 500 Meter als Geisterfahrer und stellte es dann einfach ab.
Das passiert wohl auch nicht alle Tage! Die Autobahnpolizei Sankt Michael wurde Dienstagnachmittag über einen vermeintlichen Motorrad-Geisterfahrer informiert. Tatsächlich trafen Beamte im Südportal des Tauerntunnels auf der A10 auf einen Motorradfahrer, der sein Gefährt offensichtlich im Tunnelportal abgestellt hatte.
500 Meter in falsche Fahrtrichtung
Bei der Befragung stellte sich heraus, dass der 25-Jährige zuvor auf der Richtungsfahrbahn Villach stehen geblieben war, wendete und mit dem Motorrad entgegen der Fahrtrichtung 500 Meter bis zum Portal des Tauerntunnels zurückfuhr und das Motorrad im Tunnel am Ende des Pannenstreifens abstellte.
Anschließend benutzte er laut Polizei den schmalen Gehsteig, um weiter in das Tunnelinnere zu gelangen. Er wollte offenbar seinen Freunden helfen, welche mit ihrem Pkw aufgrund eines Reifenschadens in einer Pannenbucht stehen geblieben waren.
Es wurde niemand verletzt, ein Alkotest verlief negativ. Wegen diverser Verwaltungsübertretungen wurde der Mann aber angezeigt.
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