Mo, 25. Juni 2018

2013 ist da

01.01.2013 14:33

Milliarden Menschen weltweit feierten den Jahreswechsel

Das Jahr 2013 ist überall auf der Welt freudig begrüßt worden: Schon am Montag um 11 Uhr MEZ begann auf Samoa und den Linie-Inseln im Pazifik das neue Jahr. Eine Stunde später war auch Neuseeland dran, danach Australien. Noch bevor in Österreich die Silvesterraketen in den Himmel geschossen wurden, begrüßten auch die Menschen in China und Russland das Jahr 2013. Das Schlusslicht bildete auch heuer wieder Hawaii, wo es erst am Dienstag um 11 Uhr MEZ hieß: "Happy New Year!"

In Apia, der Hauptstadt von Samoa, war es beim Jahreswechsel mit mehr als 25 Grad angenehm warm. Samoa hatte im vergangenen Jahr Zeitgeschichte geschrieben. Die Bewohner gehörten zuvor zu den letzten, die das neue Jahr begrüßten. Am 29. Dezember 2011 sprangen sie aber virtuell über die Datumsgrenze im Pazifik, indem sie die Uhren 24 Stunden vorstellten.

In Neuseeland richteten die Städte Wellington und Christchurch eine vorgezogene Silvesterparty für Kinder aus, damit sie schon vor Mitternacht ins Bett konnten. In Auckland waren ein Feuerwerk über dem höchsten Gebäude des Landes, dem Sky Tower, und ein 18-stündiges Musikfestival in der Innenstadt die Hauptattraktionen.

Sydney rutschte mit 5,2-Millionen-Feuerwerk ins neue Jahr
Um 14 Uhr MEZ startete in Sydney das größte Feuerwerk des Landes vor dem Operngebäude. Den Startknopf für das Spektakel gab Superstar Kylie Minogue. Die australische Popkönigin hatte diesmal die künstlerische Verantwortung für die 5,2 Millionen Euro teure Knallershow übernommen. Mehr als sieben Tonnen Feuerwerk wurden im Hafen abgeschossen.

In Japan richteten die Priester des berühmten Meiji-Schreines das traditionelle Shinto-Ritual aus, mit dem das alte Jahr beendet und das neue begonnen wird.

Russland begrüßte freudig das neue Jahr
Bei einem bunten Feuerwerk über dem weltberühmten Kreml begrüßten Millionen Menschen in Moskau das neue Jahr. Auf dem Roten Platz hieß es tausendfach "Prost Neujahr!" - Alkohol war aber strikt verboten. Traditionell läutete die Uhr am Spasski-Turm des Kreml das neue Jahr ein. Zahlreiche Sicherheitskräfte sicherten schon lange vor Mitternacht (21 Uhr MEZ) den Zugang. Auch auf anderen Plätzen im Stadtzentrum versammelten sich Einwohner und Touristen bei Musik- und Tanzshows unter dem Motto "Ich liebe Moskau".

Massen in Berlin tanzten zu "Gangnam Style"
In Berlin feierten nach Angaben der Veranstalter mehr als eine Million Menschen vor dem Brandenburger Tor dem neuen Jahr entgegen. Auf Deutschlands größter Silvesterparty hüpfte die Menschenmenge ausgelassen den "Gangnam Style" und sang vor der Konzertbühne zu den Livesongs von Bonnie Tyler, Oceana, den Pet Shop Boys und Jürgen Drews. Um Mitternacht startete das bebende Herz von Berlin mit einem zehnminütigen Feuerwerk ins Jahr 2013.

London und Edinburgh als Top-Feierstätten auf der Insel
Die größten Silvester-Partys Großbritanniens gab es in London und Edinburgh, wo Hunderttausende Menschen ins neue Jahr feierten. Im schottischen Edinburgh hatten die Feiern zum traditionellen Hogmanay bereits am Sonntag mit einem Fackel-Umzug begonnen. In der Silvesternacht gab es dann ein Pop-Konzert.

New York: Eine Million Menschen im Konfettiregen
Mit viel Jubel, Konfetti und ausgelassenem Gesang begrüßten rund eine Million Menschen das neue Jahr auf dem New Yorker Times Square. Traditionell wurde um Mitternacht ein leuchtender Ball an einem Fahnenmast herabgesenkt und das Lied "Auld Lang Syne" angestimmt. Zuvor waren bereits Stars wie Taylor Swift, Carly Rae Jepsen ("Call Me Maybe") und der koreanische Rapper Psy ("Gangnam Style") aufgetreten. Bei eisigen Temperaturen waren viele Menschen schon am Vormittag zum Times Square gekommen, um sich die besten Plätze bei dem auch live im US-Fernsehen übertragenen Spektakel zu sichern.

Im Central Park gab es um Mitternacht währenddessen den Startschuss für ein großes Feuerwerk und einen traditionellen rund sechs Kilometer langen Silvester-Lauf durch den Park, an dem Tausende Menschen teilnahmen.

Zahlreiche Silvesterpartys in Indien abgesagt
In Indien fielen dagegen viele Silvesterpartys aus: Überschattet vom Tod des 23 Jahre alten Vergewaltigungsopfers hatten mehrere Discos in Neu-Delhi ihre traditionellen Partys abgesagt. In den vergangenen Tagen waren Tausende Inder zu Protesten auf die Straße gegangen, nachdem die Frau von mehreren Männern geschlagen und vergewaltigt worden war.

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