Steigende Betriebskosten bereiten vielen Kärntnern Kopfschmerzen. Doch manchmal werden Kosten den Mietern aufgehalst, die diese gar nicht zahlen müssten. Beim AK-Betriebskosten-Check können Sie sich informieren.
Die Arbeiterkammer hilft in Kooperation mit dem Land Kärnten Mietern, wenn die Kosten plötzlich steigen. „Bei ungerechtfertigten Betriebskosten bietet die Arbeiterkammer Kärnten Unterstützung“, erklärt Michael Tschamer, AK-Mietrechtsexperte.
Beim Betriebskosten-Check können sich Mieter unkompliziert informieren. Im ersten Schritt wird ein neutrales Schreiben erstellt. „Das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter ist sehr sensibel“, betont Tschamer. „Das wollen wir nicht unnötig stören.“
Eine Auflistung der benötigten Unterlagen für den Betriebskostencheck sind auf der Homepage kaernten.arbeiterkammer.at/wohnen zu finden. Dort können Sie auch sofort hochgeladen werden. Anfragen sind außerdem per E-Mail an bkcheck@akktn.at sowie telefonisch unter 050 477-6000 möglich. Persönliche Terminvereinbarungen für den Check bei der Arbeiterkammer Kärnten sind ebenfalls möglich.
Diese Serie ist eine Initiative der Arbeiterkammer Kärnten und der „Krone“ unter der Wahrung der vollen redaktionellen Unabhängigkeit.
Oft reicht dieser erste Schritt, und der Vermieter lenkt ein. „Aber nicht immer ist eine Erhöhung ungerechtfertigt – gerade wenn es passende Rechnungen gibt“, gibt der AK-Experte zu Bedenken. Das ist vor allem bei Energie- und Personalkosten möglich. Erst im zweiten Schritt wird dann die Arbeiterkammer selbst aktiv und kann auch den Rechtsweg beschreiten.
Haben Sie auch den Verdacht, dass Sie zu viel zahlen müssen? Dann wenden auch Sie sich an die Arbeiterkammer – der Betriebskosten-Check läuft noch bis 31. Juli.
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