

Bis ins Mark erschüttert ist man noch immer in der Waldviertler Stadt Horn, wo ein Afghane einen Mann mit dem Gürtel lebensgefährlich verletzt hat. Obwohl der Täter weggesperrt wurde und die Tat in Horn ein absoluter Einzelfall war, ringt man, wieder zum vorhergehenden Sicherheitsgefühl zurückzukommen.
Der Schock in der Waldviertler Stadt Horn sitzt noch tief. Denn die brutale Attacke eines Afghanen am 21. Juni, als dieser – wie berichtet – mit dem Gürtel auf mehrere Personen eindrosch und einen Mann lebensgefährlich verletzte, lässt gerade die gewohnte Waldviertler Idylle vermissen.
Große Sorgen und Bedenken
Derselbe Asylwerber hatte nämlich auch eine Woche vor der Schreckenstat zwei Mädchen beim Horner Stadtsee unsittlich berührt. Eltern machen sich nun große Sorgen, vor allem um ihre jungen Mädchen. Manche würden aus Angst ihre Mädchen nicht mehr alleine an den Stadtsee lassen, heißt es.
Auch Bürgermeister Gerhard Lentschig kam ein solcher Fall zu Ohren. „Natürlich war der Vorfall tragisch. Aber der Mann ist weggesperrt und kann uns nichts mehr tun“, betont er, dass dies „ein Einzelfall war“. Natürlich könne jeder darauf reagieren, wie er wolle, er persönlich würde aber deshalb nicht die Freiheit der Kinder einschränken wollen: „Wichtig ist vielmehr, die Kinder umfassend aufzuklären, wie man im Ernstfall richtig reagiert.“ Auch wegen der hohen Lebensqualität will Lentschig, dass „Horn die gewohnte Wohlfühlstadt bleibt“.


Polizei unterstützt Stadt
Unterstützung bekommt der Stadtchef dabei von der Polizei, die für das allgemeine Sicherheitsgefühl nun mehr Präsenz an neuralgischen Punkten zeigen wird, bestätigt der stellvertretende Bezirkspolizeichef Herbert Katholnig: „Horn ist eine äußerst sichere Stadt.“
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