Ehefrau holte Hilfe

Deutscher Wanderer stürzte 20 Meter in die Tiefe

Kärnten
11.07.2024 19:31
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Dramatische Momente auf einer Wanderung Richtung Lienzer Hütte: Ein 69-jähriger Wanderer kippte plötzlich um und stürzte 20 Meter ab, bevor er auf einer Felsplatte aufschlug – vor den Augen seiner Frau.

Eine mehrtägige Wanderung eines deutschen Ehepaars (69 und 62 Jahre) nahm ein tragisches Ende: Am Mittwoch waren die beiden erfahrenen und gut ausgerüsteten Bergsteiger bereits von Putschall (Gemeinde Großkirchheim) über das Gradental bis zur Adolf Noßberger Hütte gewandert. Dort verbrachten die Urlauber die Nacht, bevor sie am Donnerstagmorgen in Richtung Lienzer Hütte aufbrachen. 

Nach 20-Meter-Sturz in Randspalte gerutscht
„Gegen 13.20 Uhr hat sich der 69-Jährige mit einer Hand an einer Seilsicherung festgehalten und mit der anderen Hand seine Wanderstöcke gehalten“, gibt die Polizei die Schilderungen wider. „Aus bislang unbekannter Ursache kippte der Mann auf die Seite, überschlug sich und stürzte knapp 20 Meter ab!“ Dabei sei er auf eine Felsplatte aufgeschlagen und in eine Randspalte eines Schneefeldes gerutscht.

Keinen Handyempfang – Frau holte Hilfe
Der Schwerverletzte konnte sich nicht mehr selbst befreien – seine Frau stieg zu ihm hinab, versuchte mit aller Kraft ihn aus der Spalte zu ziehen – doch ohne Erfolg. „Als ihr das nicht gelang und sie auch keinen Empfang hatte, um einen Notruf abzusetzen, beschloss sie zurück zur Adolf Noßberg Hütte zu gehen und Hilfe zu holen“, wie die Landespolizeidirektion berichtet.

Auf dem Weg dorthin konnte sie schließlich einen Notruf ab- und die Rettungskette damit in Gang setzen. „Der 69-Jährige wurde vom Team des Notarzthubschraubers C7 geborgen und schwer verletzt ins Klinikum nach Innsbruck geflogen.“

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