Die Autofahrerin hatte Mitte Februar wegen der „tiefstehenden Sonne“ einen Fußgänger (70) am Zebrastreifen übersehen. Der Passant starb nach dem Unfall. Sie wurde nun wegen fahrlässiger Tötung verurteilt.
Es war der 16. Februar, gegen 8.45 Uhr vormittags in der Stadt Salzburg. Eine Salzburgerin (41) war mit ihrem Wagen unterwegs, stand vor einer Kreuzung. „Ich bin bei Grün los, am Zebrastreifen habe ich niemanden gesehen.“ Ein Senior (70) ging aber über den Schutzweg. Die Lenkerin fuhr los und erfasste den Mann, der durch die Wucht des Aufpralls gegen die Windschutzscheibe prallte. Vier Tage später erlag er im Spital seinen Verletzungen.
„Die tief stehende Sonne hat mich geblendet“, erklärte sie sich beim Prozess am Dienstag in Salzburg. Verteidiger Leopold Hirsch betonte noch: „Sie bedauert es zutiefst und ist in Psychotherapie.“ Urteil: 2880 Euro Geldstrafe wegen fahrlässiger Tötung.
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