AK-47 neben Leiche
Schönheitskönigin mischte bei Schießerei mit – tot
Bei dem Gefecht in dem Ort Mocorito starben drei Männer und zwei Frauen, darunter Flores und ein Soldat. Die Armee beschlagnahmte sieben Sturmgewehre, einen Granatenwerfer, zwei Granaten und weitere Waffen. An Flores' Körper seien den Behörden zufolge Schmauchspuren festgestellt worden, weshalb vermutet wird, dass sie eine Waffe benutzt habe.
Flores' Freund war Auftragskiller
Die junge Frau habe sich bei der Gruppe befunden, die gegen die Soldaten gekämpft habe, teilte der zuständige Staatsanwalt, Marco Antonio Higuera Gomez, mit. Medienberichten zufolge war Flores mit ihrem Freund, einem Auftragskiller, unterwegs. Er wurde bei der Schießerei ebenfalls getötet. Die bewaffnete Gruppe hatte offenbar Verbindungen zu dem mächtigen Sinaloa-Drogenkartell.
Flores war im Jahr 2012 in einem Wettbewerb zur schönsten Frau von Sinaloa gekürt worden. Die 22-Jährige ist nicht die erste mexikanische Schönheitskönigin mit Verbindungen zu einem der rivalisierenden Drogenkartelle. So war etwa im Dezember 2008 die Gewinnerin eines Schönheitswettbewerbs im westlichen Bundesstaat Jalisco zusammen mit sieben mutmaßlichen Mitgliedern des Juarez-Kartells verhaftet worden.
In Mexiko herrscht seit Jahren ein brutaler Drogenkrieg. Seit dem Jahr 2006 starben dabei rund 60.000 Menschen.
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