Amoklauf in Slowakei

Ex-Firmenchef streitet mit seinen Nachfolgern: 3 Tote

Ausland
22.11.2012 13:29
Bei einem Amoklauf in der Slowakei sind am Donnerstag drei Firmenchefs einer Maschinenbaufirma ums Leben gekommen. Der Schütze, der 56-jährige ehemalige Geschäftsführer des Unternehmens, stürmte laut Polizei die Büroräume in der Stadt Zvolen. Nach kurzem Streit soll er seine drei Nachfolger erschossen haben. Anschließend habe sich der Mann widerstandslos festnehmen lassen.

Unter den drei Opfern sollen sich laut Angaben der Polizei ein Vater und sein Sohn befinden. Eine Frau, vermutlich die Mutter eines der Toten, erlitt Medienberichten zufolge in einem Nebenraum einen Nervenzusammenbruch. Sie kam in ein Krankenhaus. Weitere Verletzte habe es nicht gegeben, erklärte ein Polizeisprecher gegenüber der Nachrichtenagentur TASR.

Streit um Geldforderungen als Auslöser?
Der mutmaßliche Amokläufer sei im Februar infolge eines Eigentümerwechsels entlassen worden, nachdem er zehn Jahre für das Unternehmen gearbeitet hatte, teilte der Polizeisprecher mit. Sein Tatmotiv sei den Ermittlern zufolge bislang nicht bekannt. Slowakische Medien berichteten aber unter Berufung auf Zeugen, in dem Streit sei es um Geldforderungen des 56-Jährigen an das Unternehmen und die neuen Geschäftsführer gegangen.

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