In Puch wird die Aufstockung des Kindergartens geprüft. Der Ausbau ist nicht in Gefahr. Die 5000-Einwohner-Gemeinde soll jetzt eine erste öffentliche Krabbelgruppe kriegen. Eine Prüfung des Projekts empfindet die neue Bürgermeisterin Schweitl als „logisch“ und „im Sinne der Bevölkerung“.
Kein Stopp der Kindergarten-Erweiterung in Puch! Das hat Barbara Schweitl als Neo-Bürgermeisterin bereits verlautbaren lassen. Einzig eine Prüfung will machen. Die frisch gebackene Ortschefin hat nämlich so manche Zweifel an der Korrektheit der Ausschreibung.
Öffentliche Krabbelgruppe soll kommen
Aktuell gibt es in Puch für Kindergartenkinder von drei bis sechs Jahren keine Warteliste – somit hat Schweitl „keine zeitliche Not“. Beim Thema Krabbelgruppe will Schweitl neue Wege gehen: „Wir haben in Puch keine einzige öffentliche Krabbelgruppe. Es ist unsere Pflicht, eine für unsere Kleinsten anzubieten.“ Die Summe der Belastungen für die Menschen sei ohnehin hoch genug – Familien damit zu entlasten, sei selbstverständlich.
Eine weitere Gruppe kommt
Rund neun Millionen Euro sind für das Projekt vorgesehen. Der Ausbau soll 2026 fertig sein. Eine Gruppe kommt durch die Erweiterung hinzu. Der Plan sieht eine Aufstockung und damit eine Erhöhung der Nutzfläche um 1300 Quadratmeter vor. „Ich kenne die Platznot vor Ort. Den Bau zu stoppen, war nie mein Ziel. Aber wir sind es unserer Bevölkerung schuldig, gesetzeskonforme Projekte abzuwickeln. Eine Prüfung bei Zweifeln an einem 9-Millionen-Bau ist nur logisch.“
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