Verfolgung vereitelt

Einbrecher stechen in NÖ Reifen von Polizeiautos auf

Österreich
15.11.2012 17:12
Vorausschauend geplant scheinen Einbrecher ihre Flucht nach einem Coup in Niederösterreich zu haben: Als die alarmierten Polizeibeamten zum Tatort eilen wollten, mussten sie feststellen, dass vier Streifenwagen sabotiert worden waren - jemand hatte die Reifen aufgestochen. Als die Polizisten schließlich bei dem Juwelier in Schwechat eintrafen, waren die Täter bereits über alle Berge.

Die Einbrecher hatten es auf wertvolle Uhren und Schmuck abgesehen, als sie im Morgengrauen, gegen 4.30 Uhr, in das Geschäft - 300 Meter vom Polizeirevier entfernt - zuschlugen. Zunächst versuchten sich die vier Männer, per Vorschlaghammer Zugang zu verschaffen - scheiterten jedoch. 

Also änderten die Täter ihre Taktik: Offenbar mit Seilen und der Zugkraft des Fluchtfahrzeuges rissen die Männer eine Panzerglasscheibe samt Rahmen aus der Verankerung. Binnen Sekunden schnappten sich die Einbrecher die ausgestellten Uhren sowie Goldschmuck um mehrere Tausend Euro. Mit der Beute floh das Quartett anschließend in einem Auto - nach Angaben eines Augenzeugen mit ungarischen Kennzeichen - in Richtung Wien.

Die Polizisten trafen erst mit einiger Verspätung am Tatort ein. Denn an zwei ihrer Streifenwagen waren jeweils zwei Reifen aufgestochen worden, an weiteren zwei Einsatzfahrzeugen war je ein Reifen zerstört. Um zum Ort des Verbrechens zu gelangen, mussten sich die Beamten zunächst ein fahrtüchtiges Vehikel suchen. Eine Fahndung nach den Tätern verlief negativ. Ermittler setzen nun auf die Videoaufnahmen einer Überwachungskamera.

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