Menschen selbst an den entlegensten Orten dieser Welt mit Internet zu versorgen – das hat sich Elon Musk mit seinem Satellitendienst Starlink zum Ziel gesetzt. Was aber passiert, wenn bis dato weitgehend von der Außenwelt isolierte Menschen plötzlich mit der vollen Wucht des World Wide Webs getroffen werden? Ein indigenes Volk in Brasilien gibt Aufschluss darüber.
Am 10. August 1990 schlug in Österreich offiziell die Geburtsstunde des Internets: Als erster heimischer Knoten wurde die Universität Wien mit einer permanenten Leitung an das weltweite Internet angeschlossen. Mit einer Geschwindigkeit von 64 kbit/s hielt sich das „Surfvergnügen“ allerdings in Grenzen, zumal es noch an Inhalten mangelte. So dauerte es denn auch bis Mitte/Ende der 1990er-Jahre, bis das World Wide Web auch in österreichischen Haushalten allmählich Einzug feierte.
Viele der Dienste, die wir heute als selbstverständlich betrachten und regelmäßig nutzen, gingen allerdings erst nach und nach online: Google startete seine Suche Ende 1997, Facebook sein soziales Netzwerk 2004, YouTube sein Videoportal im Jahr darauf. Twitter (neuerdings X) folgte 2006, Netflix und Pornhub begangen erst ab 2007 zu streamen, Spotify ab 2008. Kurzum: Wir hatten viele Jahre Zeit, uns an all die Dinge und die Veränderungen, die diese mit sich brachten, zu gewöhnen. Nicht so die Marubo.
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