Es ist schon sonderbar: Unentwegt ist zu hören, dass alles wieder so werden soll, wie es früher einmal war. Und wenn sich dann ein Weg auftut, ein Stück der schönen Welt von gestern zurückzuholen, ist es auch wieder nicht recht.
Die Rede ist vom Renaturierungsgesetz. Ein kaltes, ein unmögliches Wort, das wenig überraschend die Öko-Technokratin Leonore Gewessler im Munde führt. Die Frau mag in der Sache tadellose Gründe haben. Leider versteht sie es aber so gar nicht, die Herzen der Menschen zu erreichen.
Dabei wäre es ganz einfach. Gewessler könnte sagen: Vieles in der Natur, das rücksichtslos niederasphaltiert und zubetoniert wurde, holen wir uns wieder zurück. Für die Menschen und für die Tiere.
Hört sich doch schon ganz anders an?
Und denen, die behaupten, dass so ein Wiederbelebungsprogramm für die Natur zu teuer wäre, kann entgegengehalten werden: Richtig teuer wird es erst, wenn die Unwetterkatastrophen ganze Landstriche verwüsten und den Handel zum Erliegen bringen.
Den diversen Lobbyisten viel zu eng verbundenen Politikern, die sich als Beschützer der Landwirte aufspielen, aber nur Angst machen, kann gesagt werden: Zwischen Raiffeisen-Lagerhaus-Kultur und sündteurer Bobo-Bio-Feinkost gäbe es die guten alten Bauern, die ganz traditionell mehr für alle machen als zahllose hochsubventionierte Etikettenschwindler.
Zum Trost: Die Natur wird auch die schwarz-grüne Regierung überleben.
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