Kribbeln verspürt
38 Kinder nach Blitzen in Zeltlager im Spital
Dramatischer Einsatz in einem Pfingstzeltlager in der deutschen Ortschaft Soest: Nachdem Blitze auf dem Gelände eingeschlagen hatte, wurde Alarm geschlagen. Viele Menschen berichteten, dass sie die Einschläge stark spürten. Nachdem Dutzende Betroffene über ein Kribbeln in den Beinen geklagt hatten, mussten diese ins Spital eingeliefert werden.
Zwei Blitze waren Sonntagnachmittag innerhalb einer Minute in das Gelände des Zeltlagers der Jugendfeuerwehren eingeschlagen, wie der WDR berichtete. „Man hörte einen lauten Knall und dann noch einen lauten Knall“, schilderte Feuerwehrsprecher Kevin Hoebusch. Ein Blitz habe in einen alten Turm am Rande des Zeltplatzes erwischt, der andere schlug in der Nähe des Wettkampfplatzes ein.
Kribbeln in Gliedmaßen sorgte für Beunruhigung
An dem Lager hatten 600 Kinder und Jugendliche sowie etwa 200 Betreuer und weitere Besucher teilgenommen. Alle Anwesenden hatten sich nach den Blitzeinschlägen in der Mitte des Platzes versammelt, wo zwei unbenutzte Ställe als Sammelpunkte genutzt wurden. Dort hatten zahlreiche Kinder und Jugendlichen dann ein Kribbeln in ihren Beinen und Armen geklagt.
62 Menschen wurden nach dem Vorfall vom Rettungsdienst untersucht, 38 Personen mussten sogar zur Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Am Montag waren alle bis auf vier wieder aus dem Spital entlassen worden. 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettung waren vor Ort, um sich um die Zeltlager-Besucher zu kümmern.
Zeltlager wurde am nächsten Tag fortgesetzt
Die Wettkämpfe und das Zeltlager wurde am Sonntag unterbrochen. Am Montagmorgen konnte die Veranstaltung aber schon wieder fortgesetzt werden.







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