Der amerikanische Jazz-Saxofonist David Sanborn ist tot. Er sei am Sonntag im Alter von 78 Jahren an den Folgen einer Prostatakrebs-Erkrankung gestorben, teilte die Familie am Montag auf X (vormals Twitter) mit.
Das Management von Sanborn bestätigte die Mitteilung (siehe Posting unten) auf Anfrage gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa in New York.
Der 1945 im US-Bundesstaat Florida geborene Sanborn, der mit drei Jahren an Kinderlähmung erkrankt war, hatte als Therapie begonnen Altsaxophon zu spielen. Da er in St. Louis im Bundesstaat Missouri aufwuchs, wurde er maßgebend von Chicago-Blues-Musikern inspiriert.
Musizierte mit unzähligen Musikgrößen
Sanborn spielte unter anderem mit Musikgrößen wie Al Jarreau, den Rolling Stones, Steely Dan, Eric Clapton, Sting, Paul Simon, David Bowie, Stevie Wonder, Miles Davis und Roger Waters. Der vielfach preisgekrönte Sanborn galt als einer der erfolgreichsten Saxofonisten der vergangenen Jahrzehnte in den USA.
Später – in den 1980er- und 1990er-Jahren – hatte er eine eigene Radiosendung namens „The Jazz Show with David Sanborn“.
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