Rund 2,5 Millionen Euro Schaden sollen die Brandstifter mit ihrem Anschlag angerichtet haben - schnell wurden Rivalitätskämpfe zwischen Wiens Rotlicht-Größen als mögliches Tatmotiv genannt. Dass ausgerechnet ein Werbefahrzeug eines Konkurrenz-Clubs direkt vor der Brandruine parkte, heizte die Gerüchte noch zusätzlich an.
Zwei Häfenbrüder im Visier der Ermittler
Doch sämtliche Ermittlungen führten - trotz ausgesetzten Kopfgelds über 5.000 Euro - lange Zeit nicht zum Erfolg. Doch jetzt gibt es eine, im wahrsten Sinne des Wortes, heiße Spur zu den möglichen Feuerteufeln - und die führt direkt in Zellen der Justizanstalt Linz.
Denn dort sitzen zwei Männer aus der rechten Szene ein und sollen, laut einem Tipp aus dem Rotlichtmilieu, für das Flammeninferno verantwortlich sein. Die Häfenbrüder seien noch vor ihrer Verhaftung von bislang unbekannten Hintermännern beauftragt worden, das Etablissement in Schutt und Asche zu legen.
Die Einvernahmen sind im Gange, Spekulationen und Schuldzuweisungen innerhalb der Szene wieder angeheizt.
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