179 Kilo Lebensmittel werden in der Europäischen Union pro Person jedes Jahr weggeworfen. Was kann man tun, um das „große Wegschmeißen“ zu stoppen? Gerald Spitzer, Geschäftsführer von Weinbergmaier in Wolfern (OÖ), spricht mit der „Krone“ über Kunden, Energiesparen und das Plus der Tiefkühlkost.
Weinbergmaier ist bei Tiefkühllebensmitteln eine große Nummer: Auf sieben Produktionslinien werden in Wolfern pro Jahr 15 Millionen Germknödel, aber auch enorme Mengen an Kaiserschmarrn, Palatschinken, Grießnockerln und Frittaten hergestellt.
„Rund 60 Prozent unserer Produkte liefern wir an die Gastronomie und Hotellerie“, sagt Geschäftsführer Gerald Spitzer über die Firma, die hinter Marken wie „Toni Kaiser“ und „Bauernland“ und im Vorjahr in Wolfern unter anderem 3000 Tonnen Mehl, 450 Tonnen Eier und 600.000 Liter Milch verarbeitet hat.
Für Nachhaltigkeit wird viel getan: Dank einer neuen Kälteanlage für die Kaiserschmarrn-Erzeugung agiert man viel energieeffizienter, betont Spitzer.
Pro Jahr etwa eine Million Tonnen Lebensmittel im Müll
Ein sehr gutes Zeugnis stellt er Tiefkühlprodukten aus, wenn’s um die Reduktion der Lebensmittelabfälle geht: „Bei Tiefkühlkost wird so gut wie nichts weggeworfen. Das liegt daran, dass sie sehr lange haltbar und gut portionierbar ist.“ Pro Jahr landen in Österreich ja etwa eine Million Tonnen Lebensmittel im Müll.
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