Mit 120 km/h durch Ortschaften, auf bis zu Tempo 170 beschleunigte er im Freiland - ein Alkolenker aus St. Veit an der Glan in Kärnten ließ Freitagnacht nichts unversucht, um seine uniformierten Verfolger abzuhängen. Der 42-Jährige wollte sogar den Streifenwagen von der Straße drängen - was ihm nicht gelang.
Nach 16 Kilometern, vor einem Bahnschranken in Kappel, war die Verfolgungsjagd dann zu Ende - Führerscheinabnahme und Anzeigen wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und Gefährdung der körperlichen Sicherheit.
"Deutlich über vier Promille"
Die bayerische Polizei hielt zudem in der Nacht auf Samstag in der Nähe des Walserberges einen Tiroler Autofahrer an. Der 53-jährige Tiroler aus dem Raum Kufstein war kurz nach 23 Uhr mit seinem Wagen von Salzburg über den Walserberg ins "große deutsche Eck" eingefahren. Er fuhr dabei genau hinter einer Zivilstreife der Polizei her. Den Beamten fiel auf, dass der Wagen immer wieder Richtung Mittellinie fuhr. Bei der Abfahrt Piding hielten sie daher das Fahrzeug an und kontrollierten den Lenker.
Der Alkomattest ergab einen Wert, der "deutlich über vier Promille" lag. Der Tiroler wurde anschließend zur Blutabnahme ins Krankenhaus Bad Reichenhall gebracht. Der Führerschein wurde ihm abgenommen. Dem 53-Jährigen droht eine empfindliche Geldstrafe und der Entzug seiner Fahrerlaubnis, so die Polizei.
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