In der ersten Verhandlungsrunde über das Parteienübereinkommen hat die rot-dunkelrot-grüne Mehrheit schon mehrere Pflöcke eingeschlagen. Dabei ging es in erster Linie um den Kulturbereich. So soll etwa die bei Kulturveranstaltern ungeliebte Vergnügungssteuer fallen.
Reich wurde die Stadt bisher damit nicht, rund 240.000 Euro pro Jahr brachte die Abgabe ein. Zwischen 4 und 25 Prozent des Kartenpreises mussten Organisatoren von Konzerten, aber auch Clubbing-Veranstalter an die Stadt abliefern. Das soll in Zukunft vorbei sein.
Ebenfalls schon fix: Das Programm „Fair Pay“, also die gerechte Bezahlung von Künstlern, die in Salzburg auftreten, soll fortgeführt und auf freischaffende Künstler ausgeweitet werden. Und es soll künftig mehr Platz in der Stadt für Kulturvereine und -initiativen geben. Weiterverhandelt wird von den Parteien morgen, Dienstag.
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