Konten eingefroren

Griechenland geht Steuerbetrügern an den Kragen

Ausland
06.09.2012 18:11
In Griechenland hat die mit Sondervollmachten ausgestattete Abteilung für die Verfolgung von Wirtschaftsverbrechen (SDOE) nach eigenen Angaben die Guthaben von 121 mutmaßlichen Steuerbetrügern eingefroren. Im Athener Finanzministerium hieß es am Donnerstag, damit sei "erstmals" eine entsprechende Maßnahme getroffen worden. Der Gesamtbetrag der eingefrorenen Guthaben beläuft sich auf mehr als 50 Millionen Euro.

SDOE beschlagnahmte auch Luxusimmobilien, Aktien der Börsen Athen und New York sowie Investitionen bei Versicherungsunternehmen.

"Toleranz ist zu Ende"
Finanzminister Giannis Stournaras erklärte: "Die Toleranz gegenüber Steuerbetrügern ist zu Ende, egal wie hoch platziert sie auch sein mögen." Es gehe nicht an, dass Lohnabhängige und Rentner für die "Budgetanpassung" geradestehen müssten, "weil einige ihre Steuer nicht bezahlen".

In Griechenland ist die Stimmung wegen ausbleibender Zahlungen des Staates und weiterer geplanter Kürzungen bei Gehältern sowie im Renten- und Gesundheitswesen aufgeheizt. Aus Anlass der am Samstag beginnenden Internationalen Messe in Thessaloniki haben die Gewerkschaften die Parolen ausgegeben: "Alle zusammen gegen das Kürzungsprogramm der Troika aus EU, EZB und IWF" sowie "Lasst die Reichen und die Diebe Steuern bezahlen".

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
06.09.2012 18:11
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung