Verkehr im Hochgebirge

Aufregung um Transit-Tarif für Glocknerstraße

Salzburg
12.04.2024 07:00

Die Großglockner Hochalpenstraße soll zur staufreien Alternativroute für die A10 werden. So die Wünsche der Aktiengesellschaft dahinter – die „Krone“ berichtete. Das gefällt nicht jedem, auch weil der Transit noch dazu verbilligt durch den Nationalpark rollt.

Weg vom Stau auf der Tauernautobahn, dafür hinauf zur Panoramastraße im hochalpinen Glocknergebiet. Die bald 90 Jahre alte Großglockner Hochalpenstraße soll für Urlauber zur Alternativroute für die A10-Staustrecke werden. Der Urlaubertransitverkehr würde über die Mautstraße im Nationalpark Hohe Tauern, über Fuschertörl und Hochtor, fließen. So die Pläne im Land. Umwelt- und Naturschützer sind alarmiert – die „Krone“ berichtete.

Urlauber Pkw fahren um zehn Euro günstiger
Ob sich etwa deutsche oder holländische Lenker von Wohnwagen und Familienkutschen auch wirklich der Strecke bewusst sind? 48 Kilometer lang ist die Glocknerstraße von Fusch-Ferleiten bis nach Heiligenblut in Kärnten. Auf über 2500 Metern Seehöhe geht es in 36 Kehren hinauf und wieder hinunter.

Für Urlauber ist die Fahrt über die Straße noch dazu billiger als für den Tagesgast am Glockner. 33 Euro zahlen die Pkw, anstatt 43 Euro – wenn sie eine Buchungsbestätigung vorweisen können. 

Ein Schelm wer Böses denkt, wenn Einheimische wieder einmal den Normalpreis zahlen, der Transit aber vergünstigt durchs Land fährt.

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