Starke Explosion
Bombenanschlag vor Militärzentrale in Damaskus
Das staatliche Fernsehen zeigte Schäden an der Fassade des Gebäudes sowie Feuerwehrfahrzeuge neben dem Gebäude. Auf Bildern war ein explodierter Tanklastwagen zu sehen, an dem der Sprengsatz angebracht worden war. Die Aufnahmen zeigten zudem, wie Feuerwehrleute versuchten, brennende Autos zu löschen.
Zu sehen waren auch UN-Fahrzeuge. In dem Stadtteil im Zentrum von Damaskus befindet sich das Dama Rose Hotel, in dem die UN-Beobachter untergebracht sind. Auch das Gebäude des Staatsfernsehens und etliche Sicherheitszentralen liegen in der Nähe des Anschlagsortes. Die gesamte Umgebung gilt als schwer abgesichert.
Militärangehörige im Visier der Rebellen
Die Freie Syrische Armee bekannte sich wenig später zum dem Anschlag. Ziel sei ein Treffen von Armeeoffizieren und Vertretern der regierungstreuen Shabiha-Milizen in einem Büro des Generalstabs gewesen, sagte der Chef des FSA-Büros zur Einsatzkoordinierung, Maher Nuwaimi. "Diese Operation war eine Antwort auf die im ganzen Land von den Sicherheitskräften verübten Morde", sagte ein FSA-Sprecher dem Fernsehsender Al-Jazeera.
Erst am 18. Juli hatte ein Bombenanschlag im Inneren des Gebäudes des nationalen Sicherheitsrates vier führende Vertreter des Sicherheitsapparates getötet, unter ihnen den Verteidigungsminister und einen Schwager von Präsident Bashar al-Assad.
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