Geburt in Palästina
Sperma aus Haft geschmuggelt: Insasse ist Vater
Ausland
14.08.2012 22:00
Ungewöhnlicher Kindersegen im Nahen Osten: Ein Palästinenser hat nach Angaben seiner Frau sein Sperma aus einem israelischen Gefängnis herausschmuggeln lassen und ist auf diesem Weg Vater geworden. Die 31-jährige Dalal Zaban (Bild) brachte einen gesunden Buben zur Welt, gaben Krankenhausmitarbeiter am Dienstag in Nablus an.
Die außergewöhnliche Idee habe nach den Worten der Frau ihr Mann, der 37-jährige Ammar (lächelnd auf dem Foto im Bildhintergrund zu sehen) gehabt. Er verbüßt wegen Terrorismus eine lebenslange Haftstrafe in Israel. Seit Beginn seiner Inhaftierung im Jahr 1998 habe sie ihren Mann nur viermal besuchen dürfen, sagte Zaban gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
Wie Ammar die Sperma-Probe aus der Haft herausschmuggeln konnte, wollte sie jedoch nicht verraten. Ein Arzt habe dann eine künstliche Befruchtung vorgenommen. Am Montag wurde der kleine Muhannad per Kaiserschnitt entbunden. Er hat noch zwei 14 und 16 Jahre alte Schwestern.
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