Das Almtaler Skigebiet verzeichnete diese Saison einen so starken Besucheranstieg, dass die Chefs überzeugt sind, auch in der nächsten Wintersaison für den Skibetrieb zu öffnen. Ob aber zu Ostern noch einmal Ski gefahren werden kann, ist wetterabhängig – ohne Neuschnee stehen die Chancen schlecht.
Wir wollen den Kasberg auf jeden Fall auch nächsten Winter wieder betreiben“, lautet die klare Ansage von Fritz Drack, der gemeinsam mit seinem Bruder Johann und vielen anderen Investoren den Kasberg vor dem Aus bewahrt hatte. Wie bereits berichtet, hat das Skigebiet in der nun endenden Saison schwarze Zahlen geschrieben – ein krasser Kontrast zu den rund 1,3 Millionen Euro Verlust der Saison 2022/2023.
Großes Plus
„Außerdem haben wir trotz des schwierigen Winters ein Besucherplus von rund 30 Prozent verzeichnen können“, freut sich Drack.
Verhandlungen und Überholung
Die Verhandlungen mit Masseverwalter, Investoren und dem Land OÖ zum Fortbestand des Skigebiets seien in vollem Gange, aber man ist aufgrund des guten Ergebnisses optimistisch. Überfällig sei laut Drack eine Erneuerung der bereits zwanzig Jahre alten Beschneiungsanlage: „Mit modernen Geräten könnten wir vier Monate Betrieb bis ins Tal sicherstellen, aber der komplette Austausch kostet rund zehn bis elf Millionen Euro, was ganz ohne Förderungen nicht machbar ist.“
Bass Mountain aber fix
Ob zu Ostern noch einmal geöffnet wird, ist wetterabhängig: Schneit es bis dahin, stehen die Chancen gut. Sicher stattfinden wird aber das Bass-Mountain-Event am Ostersonntag, das offiziell das Saisonende einläutet.
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