Spur der Verwüstung

Taifun fegte mit bis zu 140 km/h über Hongkong hinweg

Ausland
24.07.2012 09:43
Nach den heftigen Unwettern in der chinesischen Hauptstadt Peking (siehe Infobox) ist in der Nacht auf Dienstag ein Taifun über die südchinesische Metropole Hongkong hinweggefegt. Mehr als 100 Menschen laut Behörden verletzt. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern zog Taifun "Vicente" eine Spur der Verwüstung und legte den Verkehr der Millionenstadt lahm.

Die Behörden in Hongkong gaben erstmals seit 1999 wieder die höchste Sturmwarnung der Kategorie zehn aus, als der Taifun in der Nacht auf die Millionenstadt traf. Am Dienstagmorgen wurde die Kategorie auf acht gesenkt, Schulen und auch die Börse der Finanzmetropole blieben jedoch geschlossen.

Rund 120 Menschen mussten sich in Krankenhäusern behandeln lassen, teilte die Gesundheitsbehörde Hongkongs mit. 15 von ihnen mussten stationär aufgenommen werden. Mehr als 600 Bäume wurden offiziellen Angaben zufolge entwurzelt, Teile von Hochhäusern in der ehemaligen britischen Kronkolonie brachen ab und fielen auf die Straßen. Bahn-, Zug- und Fährverkehr wurden teilweise eingestellt, am Flughafen kam es zu zahlreichen Behinderungen. Mehr als 270 Flüge hatten Verspätung.

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