"Fast and Furious"
USA setzen 1 Mio. $ für Hinweise auf Mörder aus
Die Behörden würden nicht nachlassen, bis die Schuldigen für diesen Mord gefunden seien, erklärte US-Justizminister Eric Holder. Die fünf Verdächtigen sollen laut Justizangaben im Dezember 2010 von Mexiko aus illegal über die Grenze in die USA eingedrungen sein, um dort Drogenschmugglern ihre Ware abzunehmen. Bei einer Schießerei mit Grenzschützern wurde ein Beamter getötet.
"Fast and Furious" ging schief
Der Tod des Grenzschützers hatte zur Aufdeckung der Waffenschmuggel-Aktion "Fast and Furious" des US-Justizministeriums geführt, bei der US-Agenten 2009 und 2010 rund 2.000 Schusswaffen über die Grenze nach Mexiko schmuggeln ließen, um die Waffenkäufe mexikanischer Drogenkartelle zu verfolgen. Die meisten der Waffen konnten nie wieder aufgespürt werden. Zwei von ihnen wurden nach dem Mord an dem Grenzschützer am Tatort gefunden.
Anfang Juli hatte das US-Repräsentantenhaus Justizminister Holder wegen der Affäre und seiner Weigerung, Akten zur Schmuggelaktion herauszugeben, das Misstrauen ausgesprochen. Strafrechtliche Konsequenzen hat der Fall für Holder jedoch nicht (siehe auch Infobox).
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