Burgenländerin wurde Opfer von Telefonbetrügern. Vermeintlicher Unfall von Tochter war nur erfunden.
Erneut haben Betrüger im Burgenland zugeschlagen und eine Frau dazu gebracht, ihnen im guten Glauben Wertgegenstände zu übergeben. Die Unbekannten hatten sich bei der Burgenländerin gemeldet und behauptet, dass ihre Tochter in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt war, bei dem auch eine Person ums Leben gekommen sei.
Zu wenig Bargeld
Die Frau wurde daraufhin von den angeblichen Beamten sowie einer vermeintlichen Staatsanwältin aufgefordert, eine hohe Kaution für ihre Tochter zu hinterlegen. Diese sollte in Wien übergeben werden. Da die Frau nicht soviel Bargeld hatte, wurden auch Schmuck und Golddukaten im Wert von mehr als zehntausend Euro akzeptiert. Diese brachte sie nach Wien und übergab sie an einen Handlanger der Betrüger, einen Mann mit südländischem Aussehen.
Polizei warnt
Kurz nachdem sie die Wertgegenstände übergeben hatte, meldete sich ihre Tochter bei ihr - der Betrug flog auf. Doch da war es bereits zu spät, der Unbekannte hatte mit dem Schmuck und den Münzen bereits das Weite gesucht. Die Polizei mahnt nun erneut zu großer Vorsicht bei verdächtigen Anrufen.
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