Tausende Besucher strömten am ersten Tag ins Messezentrum Salzburg und lauschtem dem Appell des Landesjägermeisters und Präsident der Jagd Österreich, Max Mayr-Melnhof.
Wer es am Donnerstagvormittag rechtzeitig zur offiziellen Eröffnung der „Hohen Jagd und Fischerei“ im Messezentrum schaffen wollte, der musste gute Jagdfähigkeiten mitbringen. Denn die Hauptbühne, auf der die Eröffnung stattfand, war für den Großteil der Besucher schwieriger zu finden, als ein Schneehase im Schnee. Da halfen auch frühes Aufstehen und gutes Fährten – beziehungsweise Wegpläne – lesen nur bedingt.
Sei's drum, immerhin stieß man auf der Suche nach der Hauptbühne gleich unverhofft auf ein paar andere Messe-Höhepunkte. Wie etwa den „Schwarzacher Bär“. Das ausgestopfte Tier ist mittlerweile fast schon zum Maskottchen der Salzburger Jägerschaft geworden. Zu wichtigen Terminen oder zu Schulungszwecken reist der Bär, der letztes Jahr auf der Bahnstrecke zwischen Schwarzach und Lend von einem Zug erfasst und dabei getötet wurde, mit den Jägern mit. Einen Namen kriegt er allerdings nach wie vor nicht, um nicht vermenschlicht zu werden.
Äußerst menschlich und gesellig ging es hingegen bei Unternehmer Daniel Bauchinger und Hangar7-Chef Reinhard Stocker zu. „Als Jäger muss man mit links anstoßen. Wer das aus Versehen mit rechts tut, muss anschließend eine Runde an alle ausgeben“, erklärte Bauchinger. Landesjägermeister und Präsident der Jagd Österreich, Max Mayr-Melnhof, hatte derweil andere Gedanken im Kopf: „Land- und Forstwirtschaft, die Jagdwirtschaft und die Fischerei müssen endlich näher zusammenrücken. Dafür ist diese Messe eine gute Plattform.“
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