Das hatte sich Neumarkt im Flachgau-Derby der Salzburger Liga sicherlich auch anders vorgestellt. Gegen Eugendorf setzte es für die Wallerseer eine deutliche 1:5-Heimschlappe. Die volle Portion Wut aus dem verlorenen Cup-Finale gegen Westligist Grünau bekam die Mannschaft von Trainer Stanislav Stevic somit mit vollster Breitseite ab. Das auch an einem Galauftritt lag.
Den Frust einfach mal im Derby von der Seele geschossen! Das taten Eugendorfs Kicker gestern in Neumarkt und demontierten den Lokalrivalen auf dessen Anlage ohne viel Schnick Schnack mit 5:1. „Wir haben gezeigt, dass wir den Sieg mehr wollen. Das war generell ein überragendes Spiel von uns“, fand Dreifach-Torschütze Benjamin Bachler nur lobende Worte für seine Mannschaft. Und wollte sich selbst nicht so ganz ins Rampenlicht rücken. „Ich wurde einfach super in Szene gesetzt und irgendwie stand ich dann auch immer richtig“, schmunzelte der 20-jährige Stürmer.
Dass wir wieder nur einen Punkt geholt haben, war in diesem Spiel, wo wir die bessere Mannschaft waren, irgendwie unnötig.

Fabian TRIBL, Cheftrainer USK Anif
Bild: Andreas Tröster
Weniger zufrieden war hingegen die Stimmung bei den abstiegsgefährdeten Anifern. Das 1:1-Unentschieden gegen den SAK hilft den Flachgauern im Tabellenkeller nicht unbedingt weiter. Das weiß auch Trainer Fabian Tribl genau. „Dass wir wieder nur einen Punkt geholt haben, war in diesem Spiel, wo wir die bessere Mannschaft waren, irgendwie unnötig“, meinte der Coach, der sich besonders über den verschossenen Elfmeter von Raphael Streitwieser verärgert zeigte. „Das ist jetzt schon der vierte Elfer in Folge, den wir nicht treffen. Das werden wir in den kommenden Wochen in jedem Training üben!“, versprach Tribl.
Last-Minute-Treffer lässt Bramberg jubeln
Ebenfalls die Punkte geteilt haben sich zum Kehraus der Runde Bramberg und Henndorf. In letzter Sekunde krallten sich die Pinzgauer noch einen Punkt, als Taner Yildirim in der sechsten Minute der Nachspielzeit den 1:1-Endstand markierte.
Zuvor ließ Maximilian Jakovljevic die Flachgauer jubeln. „Wir waren unverdient in Rückstand. Der Punkt war am Ende auf alle Fälle verdient“, sagte Obmann Martin Innerhofer nach der Partie, der sich auch über ein Debüt freute. Der erst 18-jährige Elias Trojer stand erstmals in der Salzburger Liga zwischen den Pfosten.
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