Abstiegskampf pur brachte das große Lungau-Derby in der 1. Landesliga. Im Fan.at-Spiel der Runde konnte es aber nur einen Sieger geben. Und das war mit den Gästen aus Tamsweg der Klub, bei dem im Vorfeld auch der Druck gelegen hatte.
Dabei begann das Spiel mit 20 Minuten Verspätung. Der Laune der 1200 Zuschauer in der Lungau-Arena in St. Michael tat das keinen Abbruch. „Wer hat schon so eine Kulisse? Deshalb gehören beide Vereine auch in diese Liga“, befand Hausherren-Trainer Achim Sametreiter. Sportlich war‘s aber dann doch Schonkost im Kampf um den Klassenerhalt. „Leckerbissen war es keiner“, fand auch Tamsweg-Teambetreuer Roman König.
Wir haben etwa 50 bis 75 Prozent unserer Chancen genutzt.
Tamswegs Roman König sagte zur Effizienz vor‘m Tor diplomatisch
Das Spiel ist schnell zusammengefasst: Nach einer Standardsituation landete der verlängerte Ball bei Julian Schwarz, der aus kürzester Distanz der Torwart überwand – 0:1 (40.). Und nach einer Stunde schlug Daniel Thanner zu, als Schwarz im Strafraum angeschlagen liegen blieb und sich bei den Gastgebern Konfusion breit machte (59.). „Wir haben etwa 50 bis 75 Prozent unserer Chancen genutzt“, grinste König. „St. Michael hatte vielleicht eine Halbchance. Einmal hat unser Torwart einen Freistoß abgefangen.“
Hausherren selbstkritisch
„Wenn wir so weiterspielen, gewinnen wir nix mehr“, gab Sametreiter auf Michael Serite zu bedenken. Und ergänzte: „Die Spieler sind auch brutal selbstkritisch mit sich.“ König erklärte indes: „Wir haben uns eben mehr hinten reingestellt und sie das Spiel machen lassen. Das war der Schlüssel.“
Damit gelang den Mannen aus der Bezirkshauptstadt ein wichtiger Schritt gen Klassenerhalt. Durch sind im Fünfkampf, in den auch Bergheim, Koppl und Altenmarkt involviert sind, aber beide nicht. Einzig fix: Nach dem 3:4 gegen Mühlbach ist der Abstieg von Schlusslicht Pfarrwerfen besiegelt.
Für Zwei wird‘s der Abschied
Der Sieg vor toller Kulisse soll dem Verein aus der Bezirkshauptstadt in den den Schlussrunden Auftrieb verleihen. „Wenn du da nach dem Sieg unter der Tribüne in die Kabine gehst, hat das schon Sexappeal“, befand König beim Blick auf die rappelvolle Tribüne. Bei seinem Klub geht‘s auch darum, die Spieler Gautsch und Schiefer im Sommer in die Fußballpension zu verabschieden. Hinter Schiefer steht aber ein Fragezeichen: Der Goalie fällt verletzungsbedingt aus. Womit offen bleibt, ob ihm ein Abschiedsspiel vergönnt sein wird.
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