Gefährlicher Zwischenfall in Tirol: Aus der Dienstpistole eines Polizisten löste sich - wie erst jetzt bekannt wurde - am Montag unabsichtlich ein Schuss. Der Mann war davon ausgegangen, dass seine Waffe nicht geladen ist. Staatsanwaltschaft und Disziplinarabteilung sind eingeschaltet.
Was war geschehen? Der Polizist hatte sich Montag in der Polizeiinspektion Steinach am Brenner alleine in einem Raum aufgehalten und dort mit seiner Dienstpistole hantiert. Plötzlich ein lauter Knall! Ein Schuss hatte sich gelöst.
Disziplinäre Maßnahmen gegen den betroffenen Bediensteten werden geprüft
Polizei Tirol
Wand zum Rotkreuz-Stützpunkt durchschlagen
Das Geschoss durchschlug eine Trockenbauwand zu den angrenzenden Räumlichkeiten des Roten Kreuzes. Zum Glück befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen im Gangbereich, wo das Geschoss einschlug. So blieb die versehentliche Schussabgabe ohne Personenschaden. Der Sachschaden ist laut Ermittlern gering.
Fehler beim Entladen der Waffe
Über den Fall wird ein Bericht an die Staatsanwaltschaft Innsbruck ergehen, heißt es bei der Polizei. Auch disziplinäre Maßnahmen gegen den betroffenen Bediensteten werden geprüft. „Laut Erhebungen hat der Polizist im Rahmen einer Übung einen Fehler beim Entladen der Waffe gemacht“, erläutert Bezirkspolizeikommandant Gerhard Niederwieser auf Anfrage der „Krone“.
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