Richtig, richtig stark! So präsentierte sich Österreichs einstige Nummer eins, die Vorarlbergerin Tamira Paszek, auf der französischen Karibik-Insel Guadeloupe. Beim dortigen ITF W35-Turnier feierte die 33-Jährigen ihren ersten Turniersieg des Jahres - in eindrucksvoller Manier!
Nachdem Tamira Paszek bei ihrem ersten Auftritt Mitte Jänner beim ITF-W35-Sandplatzturnier in Petit-Bourg auf der französischen Karibik-Insel Guadeloupe noch in Runde eins der 22-jährigen Deutschen Sina Herrmann (WTA-Nr. 764) hatte geschlagen geben müssen, lief es für die Dornbirnerin beim zweiten Turnier ungleich besser.
Glatter Durchmarsch
Beim W35-Hartplatzturnier von Le Gosier, ebenfalls auf Guadeloupe, präsentierte sich die 33-Jährige von der ersten Runde an richtig stark. Zum Auftakt eliminierte die an Nummer sechs gesetzte Paszek die Schwedin Jacqueline Awad (WTA-Nr. 466) mit 6:2 und 6:2. Auch bei ihrem Achtelfinalsieg über die US-Amerikanerin Haley Giavara (WTA-Nr. 444) gab sich Tamira keine Blöße, gewann 7:5, 6:2. Im Viertelfinale machte sie dann mit Lee Ya-Hsuan (Tpe) kurzen Prozess und zog nach einem 6:2, 6:2-Erfolg ins Halbfinale ein.
Ohne Satzverlust
Aber dort konnte ihr auch die topgesetzte Maria Mateas (US/WTA-Nr. 281) nichts entgegensetzen: Wie in den Spielen zuvor präsentierte sich Paszek souverän und zog dank eines 6:1, 7:5-Sieges ins Endspiel ein, wo die Belgierin Clara Vlasselaer wartete. Doch auch die 22-jährige Weltranglisten-536 war die zweifach Wimbledon-Viertelfinalist chancenlos. Nach 1:56 Stunden ging Tamira als 6:4, 7:5-Siegerin vom Feld und sicherte sich ihren größten Turniersieg seit zwölf Jahren, als sie 2012 das Rasenturnier in Eastborne (Eng) gewinnen konnte.
Gewaltiger Vormarsch
Mit diesem Erfolg macht Paszek auch in der neu erscheinenden WTA-Weltrangliste einen ordentlichen Sprung nach vorne. Von Rang 387 wird es gleich um 49 Positionen auf Platz 338 hinaufgehen.
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