Durch Ort gestreunt

US-Polizei erschoss Puma mitten in Santa Monica

Ausland
23.05.2012 09:41
Ein streunender Puma hat seinen Ausflug mitten in die kalifornische Küstenstadt Santa Monica nicht überlebt: Die Polizei erschoss die drei Jahre alte Wildkatze, da weder Betäubungsmunition noch Wasserwerfer das 34 Kilogramm schwere Tier aufhalten konnten, wie Polizeisprecher Robert Almada mitteilte.

Das Pumaweibchen sei am Dienstagmorgen von einem Wachmann in einem Hof nahe einer Einkaufsstraße mitten in der Stadt entdeckt worden (Bild), so Almada. Die Einsatzkräfte hätten ihn nicht in den Griff bekommen. "Wir haben mit verschiedenen Mitteln versucht, das Tier am Verlassen des Hofes zu hindern", erklärte der Polizeisprecher.

"Betäubung funktioniert nicht wie im Film"
Betäubungsschüsse würden jedoch nicht wie in Film und Fernsehen funktionieren, gab Andrew Hughan, Sprecher der kalifornischen Fischerei- und Jagdbehörde, zu bedenken. "Es dauert bis zu 15 Minuten, bis das Betäubungsmittel wirkt und in der Zwischenzeit hast du ein zorniges Tier mit Zähnen und Klauen", so Hughan.

Aus Sicherheitsgründen erschossen
Um den Puma in Schach zu halten, bis das Mittel wirken konnte, wurde dann ein Wasserwerfer der Feuerwehr eingesetzt - jedoch vergeblich. Die Wildkatze drohte zu entkommen und habe daher zur Sicherheit der Anrainer "leider" getötet werden müssen. 

Pumas leben in den Bergen von Santa Monica und anderen Gegenden nördlich von Los Angeles. Sie werden jedoch nur selten gesichtet und wagen sich fast nie in belebte Städte.

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