„Da stimmt was nicht“

„Bastelstunde“ ließ Lastwagen-Diebe auffliegen

Oberösterreich
13.01.2024 07:30

Es war eine „Bastelstunde“, die zwei Lastwagen dann doch noch zu ihren rechtmäßigen Besitzern zurückführte. Sie waren schon von Frankreich bis nach Oberösterreich chauffiert worden, als während einer Rast vorbeikommende Polizisten auf die dilettantischen Kennzeichen-Nachbauten aufmerksam wurden.

Die Beamten der Fremdenpolizei Tumeltsham waren hauptsächlich auf der Suche nach illegalen Migranten, als sie den Rasthausparkplatz „Servus Europa“ der A8 Innkreisautobahn in Suben durchstreiften. Doch statt auf Schlepper wurden sie auf Kipper aufmerksam,

Alles gefälscht
Genauer gesagt auf zwei Kipplaster, auf denen provisorische französische Kennzeichen montiert waren. Die Beamten schauten genauer hin, gaben die Fahrgestellnummern ein und kamen drauf: „Da stimmt was nicht.“ Nun suchte man sich die Lenker und fand die beiden 63- und 66-jährigen Türken, die als Auftragsfahrer die Lkw von Frankreich in ihre Heimat überstellen sollte. Die Papiere, die sie vorlegten, waren alle gefälscht.

Schließlich spuckte die Datenbank etwas aus: Die in den Fahrzeugen eingeschlagenen Fahrgestellnummern stimmten mit jenen von Lastwagen überein, die in Frankreich als gestohlen gemeldet waren. Der Wert der Beute: jeder Lastwagen für sich hätte beim Weiterverkauf in der Türkei bis zu 80.000 Euro gebracht.

Mitwisser
Die Kipper wurden sichergestellt und die Lenker angezeigt. Bei ihnen dürfte es sich zwar nicht um die Diebe handeln, aber sie müssen gewusst haben, dass mit den Fahrzeugen etwas nicht stimmte, die Kennzeichen und die Papiere gefälscht waren.

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