Kärntens Skicrosser ist nach langem Kampf wieder zurück im Renngeschehen. Moritz Opetnik meldete sich beim Europacup in Schweden mit Platz vier zurück - selbst vor seiner OP war er nur einmal so stark. Jetzt visiert er den Weltcup an.
Exakt 400 Tage kämpfte sich Moritz Opetnik zurück! Am 9. November 2022 riss sich der 25-Jährige bei einem Sturz in der Vorbereitung das Kreuzband, wurde zweimal operiert. Kurios: Bei seiner OP direkt am Tag des Sturzes hatte er sich damals das Krankenzimmer mit Deutschlands Fußball-Star Jerome Boateng geteilt.
Sternstunde beim Comeback
„Ich hatte einen Platz im Weltcup fix – das war ein harter Schlag“, sagt der Völkermarkter, der beim Europacup in Idre Fjäll (Sd) erstmals wieder im Startgate stand. Nach verpasster Quali am Freitag gab’s im zweiten Rennen am Samstag dann gleich eine Sternstunde.
Zum erst zweiten Mal in seiner Karriere zog Moritz im Europacup ins große Finale der Top 4 ein, wurde wie im Jänner 2022 auf der Reiteralm Vierter. „Klar ärgert es mich, dass es nicht fürs Stockerl gereicht hat. Die Richtung stimmt aber, die Reha hat mich gestärkt – auch mental“, so Opetnik, der sich über den Europacup wieder fürs Weltcupteam empfehlen möchte.
Große Ziele für den Jungpapa
Den Heim-Weltcup auf der Reiteralm im Feber nimmt er fix in Angriff. „Langfristig ist die WM 2025 und Olympia 2026 das große Ziel“, betont der Familienvater, der mit Freundin Nadine und den Kids Luis Max (3) und Vinz Luca (1) in Kärnten Weihnachten feiern wird.
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