„Für mich ist das schon ein sehr spezieller Sieg“, gestand Alessandro „Izzi“ Hämmerle, nachdem er in Cervinia (It) im Fotofinish den 16. Weltcup-Triumph seiner Karriere vor Adam Lambert (Aus) und dem Kanadier Eliot Grondin fixieren konnte und damit auch die Führung im Gesamtweltcup übernahm.
In der Vorsaison konnte der 30-jährige Montafoner wegen einer Gehirnerschütterung gerade mal vier Weltcuprennen bestreiten konnte, hat sich der 30-jährige Vorarlberger nun endgültig in der Weltspitze zurückgemeldet. „Schon der zweite Platz in Les Deux Alpes war eine große Erleichterung für mich, dass es hier mit dem Sieg geklappt hat, war quasi das i-Tüpfelchen!“
Nervosität wegen 6er-Heats
Sein erster Sieg seit exakt einem Jahr - damals triumphierte er ebenfalls in Cervinia - war hart erkämpft. „Ich war vor dem Start sehr nervös“, erklärte der Olympiasieger, der bis in den September an den Folgen der Gehirnerschütterung litt.„Die Tatsache, dass wir in 6er-Heats gefahren sind, war für mich schwierig. Ich habe oft daran gedacht, dass ich da auf gar keinen Fall stürzen möchte.“
Taktische Meisterleistung im Finale
Tat er auch nicht! Nachdem Izzi sein Achtelfinale gewinnen konnte, im Viertelfinale als Dritter und im Halbfinale als Zweiter weiterkam, lieferte er dabei im großen Finale eine taktische Meisterleistung und wehrte alle Angriffe der Konkurrenz auf der Ziellinie ab.
Kugeljagd als Zweikampf
Mit 180 Punkte führt er auch im Gesamtweltcup 20 Zähler vor Grondin - wird die Kugeljagd zum Zweikampf? „Schaut momentan so aus, aber das kann sich schnell ändern“, weiß der Gaschurner.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.