Ohne schweren Atemschutz ging bei diesem Brand auf der Innkreisautobahn nichts! Denn ein Lkw-Anhänger, bei dem Feuer ausgebrochen war, war mit einer bunten Mischung aus Chemikalien und brennbaren Stoffen beladen.
Kurz vor 4 Uhr früh war in der Nacht zum Samstag in der Nähe von Kematen am Innbach vermutlich ein Reifen bei dem Gefahrengut-Lkw geplatzt, oder es gab einen Bremsschaden. Jedenfalls entwickelte sich während der Fahrt eine derartige Hitze, dass Feuer ausbrach.
Die Flammen griffen rasch auch auf den Anhänger selbst über. Die Ladung war das Problem: Eine Mischung aus Kanistern und Kartons, darunter deklarierte Gefahrenstoffe, ätzend und auch leicht brennbar.
Die Feuerwehrleute rückten unter Einsatz von schwerem Atemschutz - wegen des dichten Rauchs, aber auch potenzieller giftiger Dämpfe - an. Der Reifen brannte schon lichterloh, die Flammen waren auch schon in den Anhänger eingedrungen, die Ladung brannte zum Glück aber noch nicht.
Nach dem Ablöschen wurde die Fracht entladen und mit einem anderen Lkw abgeholt. Verletzt wurde zum Glück niemand, nach knapp drei Stunden war der Einsatz beendet.
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