Warum? Ist es lustig, fremdes Eigentum zu zerstören? Ist es ein Beweis von Mut? Das Motiv ist nach wie vor unklar. Jedenfalls kostet es die Familien der drei Burschen 28.000 Euro. Und angezeigt wird das Trio ebenfalls. Angezeigt wird auch ein 62-Jähriger, der auf einen ÖBB-Sitz urinierte.
Von Ende Juni bis Ende September wurden in St. Veit, in Liebenfels und in Klagenfurt immer wieder Fensterscheiben eingeschlagen, geparkte Autos beschädigt, Feuerlöscher versprüht, Wohnungen verunreinigt, Pools zerschnitten und auch ein Trampolin war nach der Attacke des Trios kaputt. 28 Sachbeschädigungen wurden angezeigt.
Nach umfangreichen Ermittlungen des Bezirkspolizeikommandos St. Veit/Glan, der Polizei St. Veit, der Polizei Friesach sowie der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit konnten ein 14-jähriger, ein 15-jähriger und ein 16-jähriger Bursche aus den Bezirken Villach, St. Veit und Feldkirchen ausgeforscht werden.
28.000 Euro Schaden sind entstanden, welche von den Eltern der Burschen beglichen werden. Die drei Jugendlichen werden angezeigt.
Auf Bahn-Sitz uriniert
Ebenfalls um Sachbeschädigung geht es im Fall eines 62-jährigen Klagenfurters, der Mittwoch in einem ÖBB-Waggon auf den Sitz uriniert hat. Den einschreitenden Polizeibeamten gegenüber verhielt er sich aggressiv. Daher wurde der 62-Jährige ins Polizeianhaltezentrum eingeliefert. Anzeigen folgen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.