Seit dem Wochenende ist der neue Preismonitor des Landes online. Gemeinsam mit dem Verein für Konsumenteninformationen wurden die Preise für lebensnotwendige Lebensmittel gesammelt. Zudem plant das Land weitere finanzielle Unterstützungen.
Die teils extrem hohen Preise für Lebensmittel und Drogeriewaren sorgten dafür, dass das Land den Verein für Konsumenteninformation (VKI) damit beauftragt hat, die Preise aus den gängigsten Supermarktketten zu erheben. „Der Kärntner Preismonitor zeigt den Konsumenten die jeweils günstigsten Produkte vor Ort an und errechnet auch den günstigsten Warenkorb-Gesamtpreis“, erklärt Sozialreferentin Gaby Schaunig.
Mehrere Maßnahmen geplant
Die Preise für Wasser, Milchprodukte, Obst, Fleisch und Co. werden monatlich neu erhoben. Kurzfristige Aktionen der Supermarktketten werden aber nicht berücksichtigt. Man habe bei der Erhebung auf einzelne Markenprodukte verzichtet, da diese nicht in allen Geschäften verfügbar seien, sagt Kärntens Landesvize Schaunig: „Der Preismonitor ist nur eine Maßnahme, welche für Entlastung sorgen soll. Parallel dazu arbeiten wir an einer Neuaufstellung der finanziellen Hilfen.“ Dazu zählt unter anderem die Neuorganisation der Wohnbeihilfe.
Ich bin überzeugt, dass mit einer Abfederung der Wohnkosten Familien mit geringen Einkommen am wirksamsten geholfen werden kann.
Sozialreferentin Gaby Schaunig
Der Kärntner Preismonitor und die Preisvergleiche sind online abrufbar unter: www.ktn.gv.at
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