Mit einer revolutionären App am Handy oder Tablet kann man ab sofort in Eisenstadt in die Welt des berühmtesten Komponisten eintauchen.
Und auf einmal steht er da, nahezu leibhaftig, im Gehrock und mit seiner typischen Perücke: „Herzlich willkommen in der kleinsten Großstadt der Welt. Mein Name ist Franz Joseph Haydn.“ Das sind die ersten Worte, die die Nutzer der neuen Attraktion beim Haydndenkmal in Eisenstadt zu hören bekommen.
Dort hat die Stadt das erste „Augmented Reality“-Element umgesetzt. zu Deutsch: „Erweiterte Realität“. Demnach werden in die reale Welt digitale Elemente eingefügt – direkt auf den Bildschirm des Smartphones oder des Tablets. Konkret kann die Realität mittels einer App mit dreidimensionalen und echtzeit-interaktiven Elementen erweitert werden. Dafür muss man nur die App „Livi AR“ installieren und den QR-Code am Haydndenkmal scannen.
„Wir wollen unsere Gäste auf eine besondere Art erreichen und so unsere Geschichte erlebbarer machen“, sagt Bürgermeister Thomas Steiner. „Selbstverständlich haben wir mit Joseph Haydn, unserem Musikgenie, angefangen.“
Den prominenten Stadtführer von anno dazumal, der im Kurzvideo auch das Leben von Haydn in Eisenstadt beleuchtet, mimt Hans Skarits, der den Komponisten schon mehrfach bei verschiedensten Gelegenheiten dargestellt hat. „Besser als er kann man es nicht machen“, lobt Steiner.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.