Um 1.50 Uhr war der erste Alarm eingegangen, nachdem ein Firmenmitglied den Brand bemerkt hatte. Als die ersten Löschmannschaften auf dem 38.000 Quadratmeter großen Areal des in fünfter Generation betriebenen Unternehmens eintrafen, schlugen die Flammen bereits meterhoch in den Himmel. Laut dem Landesfeuerwehrkommando dürfte das Feuer in einem Heizraum ausgebrochen sein.
Da am Einsatzort nicht genügend Wasser zur Verfügung stand, musste dieses mit Tanklöschfahrzeugen, die aus der gesamten Region herangezogen wurden, im Pendelverkehr antransportiert werden. Zudem wurde mit zehn Aggregaten Wasser von einem nahe gelegenen Bach zum Brandherd gepumpt.
Nebengebäude gerettet
Die Feuerwehr setzte auch zwei sogenannte Teleskopmast-Bühnen ein, um die Flammen aus 30 Metern Höhe zu bekämpfen. Eine an die Holzlagerhalle unmittelbar angrenzende Trocknungshalle wurde ebenso gerettet wie die Produktionsstätte, vier weitere Trocknungshallen und ein Wohnbereich.
Bei den Löscharbeiten wurden drei freiwillige Helfer verletzt. Ein Feuerwehrmann erlitt während des Atemschutzeinsatzes einen Schwächeanfall, zwei weitere Einsatzkräfte mussten mit leichten Verbrennungen an den Händen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Was das Feuer tatsächlich ausgelöst hat, müssen nun Brandermittler klären.
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