10.04.2012 13:16 |

Erneuter Tiefstwert

Osterreiseverkehr forderte heuer drei Todesopfer

Der Straßenverkehr hat in Österreich über die Osterfeiertage drei jungen Personen das Leben gekostet. Alle drei Unfälle dürften nicht angepasste Geschwindigkeit als Ursache gehabt haben, hieß es am Dienstag in einer Bilanz des Innenministeriums. Die Crashs passierten in der Steiermark, in Kärnten und in Niederösterreich.

Ein Unfall geschah am Karsamstag auf einer Bundesstraße, die anderen beiden am Ostersonntag auf einer Landstraße. Die Opfer waren zwei 17-jährige Mädchen und ein 18-jähriger Bursche. Alle drei Unfälle waren Alleinunfälle ohne Beteiligung von weiteren Fahrzeugen. Alkoholisierung war bei mindestens einem Crash Mitursache. Ein tödlich verletztes 17-jähriges Mädchen war nicht angegurtet.

Tiefstwert von 2010 wieder erreicht
Mit drei Verkehrstoten im Jahr 2012 wurde ebenso wie bereits 2010 das absolut niedrigste Ergebnis seit Einführung der Statistik im Innenministerium im Jahr 1968 erreicht. Zum Vergleich: 1976 mussten im bisher schlimmsten Jahr 39 Tote am Osterwochenende beklagt werden, noch im Jahr 2004 kamen 17 Menschen ums Leben. Vergangenes Jahr waren es vier.

Insgesamt ereigneten sich am vergangenen Osterwochenende 227 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, um 142 (38,5 Prozent) weniger als 2011. 286 Menschen wurden dabei verletzt (minus 210 oder 42,3 Prozent). 50.658 Fahrzeuglenker erhielten Anzeigen wegen Schnellfahrens (2011: 66.701), ein Rückgang von 24,1 Prozent. 454 Autofahrer wurden wegen Alkohol am Steuer angezeigt (2011: 560), ein Rückgang von 18,9 Prozent. 240 Lenkern (2011: 230/plus 4,3 Prozent) wurde der Führerschein bzw. der Mopedausweis vorläufig abgenommen.

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