Das Elementarpädagogik-Paket des Landes überzeugt Bernhard Heinzle gar nicht. Er hält mit seiner Kritik nicht hinterm Berg.
Am Dienstag präsentierte Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP) das Paket für die Stärkung des elementarpädagogischen Bereichs. Hauptpunkt dabei: Die entsprechende Ausbildung wird künftig kostenlos angeboten, das Land übernimmt ab Jänner 2024 das Schulgeld für die Bildungsanstalt für Elementarpädagogik und deren Kollegs in Feldkirch. In Summe ist dafür mit jährlichen Kosten von ca. 600.000 Euro zu rechnen.
Für AK-Präsident Bernhard Heinzle reicht das aber nicht. „Das Schulgeld für die Bildungsanstalt für Elementarpädagogik zu übernehmen, kann durchaus mehr Menschen in die Ausbildung bringen und damit das Betreuungsangebot erhöhen. Doch eine Unterstützung in den Betreuungseinrichtungen werden die erst in ein paar Jahren sein,“ kritisiert er. Er sieht akuten Handlungsbedarf in anderen Feldern: Er fordert den Ausbau des Betreuungsangebots. Zudem sollten die Betreuungszeiten so organisiert werden, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Eltern ermöglicht werden könne.
Gehaltsgrenzen sind zu eng gesetzt
Viele Eltern, so Heinzle, wünschten sich ausgedehntere Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen. Eine dritte Forderung Heinzles zielt auf eine Ausweitung der sozialen Staffelung ab. Diese würde kaum greifen, die jeweiligen Gehaltsgrenzen seien zu eng gesetzt.
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